Was Sehende nicht sehen können.  

Noch immer können sich blinde und sehbehinderte Menschen nur sehr eingeschränkt im Internet bewegen, obwohl moderne elektronische Geräte – sogenannte Screen Reader – die Website-Inhalte in Brailleschrift übersetzen und gleichzeitig computerisiert vorlesen. Um diese Einschränkungen aufzuheben braucht es Website-Inhalte, die frei von Barrieren sind. Die Stiftung «Access for all» setzt sich in der Schweiz für die frei zugängliche Nutzung von Technologien für behinderte Menschen ein. Leider werden heute nur vereinzelt Websites auf die Tauglichkeit für elektronische Übersetzungshilfen und auf Barrierefreiheit geprüft. Nachhaltige Veränderungen sind vor allem im privaten Bereich, aber auch immer noch bei öffentlichen Verwaltungen notwendig, damit auch Menschen mit einer Behinderung überall auf Informationen zugreifen können.

Der nach den geltenden «Access for All (AA+)»- Richtlinien entwickelte «BKS» wird zukünftig helfen Barrieren im Internet abzubauen. Eine solche Barriere stellen beispielsweise Bilder dar, die keine relevante Beschriftung besitzen. Das Übersetzungsgerät erhält dann nur einen sinnlosen Dateinamen und der Sehbehinderte  eine lästige und unnötige Information. Für Screenreader muss die Seitenstruktur mit html <header>-Tags abgebildet sein. Ist eine WebPartZone auf einer Seite verfügbar so wird genau diese Struktur durch statische <header>-Tags gebrochen! Mit dem BKS steht eine alternative zur WebPartZone zur Verfügung.

Mit dem Accessiblity Kit for SharePoint (AKS) ist zwar bereits ein Toolkit für SharePoint vorhanden, das die obigen Anforderungen lösen sollte. Der BKS basiert aber auf einem anderen Konzept, das den barrierefreien HTML-Code in geordnete Bahnen lenkt, während der AKS "Control Adapter" verwendet, die einige Nachteile aufweisen. Die vom BKS verwendete Technologie garantiert zudem druchgängig konstante Leistungsfähigkeit.